In der Presse

Alle hier auf dieser Seite zusammengestellten Texte stammen aus den genannten Artikeln der Printausgabe des Schwäbischen Tagblatts/Rottenburger Post und des Schwarzwälder Boten. Die jeweiligen Artikel mussten für diese Seite gekürzt werden. Dabei wurden nur auszugsweise Zitate aus dem Wortlaut verwendet.

07.05.2019 Schwäbisches Tagblatt/Rottenburger Post  
Haufenweise tote Salamander

Das Sträßchen im Weggental wird alljährlich im Frühjahr nachts für Autos gesperrt, weil dort Feuersalamander unterwegs sind. Vor kurzem kam Rainer Schnell, Mitstreiter beim Bürgerprojekt Lebensraum Weggental und ehemaliger Biologielehrer,in die TAGBLATT-Redaktion. In einer Brunnenfassung am Wegesrand hatte er etliche tote Salamanderlarven entdeckt.
Ein Gütlesbesitzer stellt Vermutungen an, warum die Tiere verendet sein könnten: Hunde werden gebadet, Hände mit Seife gewaschen, Mülleimer ausgespült, Wanderschuhe gereinigt . Die Männer möchten zu einem achtsameren Umgang mit dem am Wegesrand plätschernden Nass anregen.
An der Qualität des Wassers, das dort aus dem Rohr fließt, liege es wohl eher nicht, sagte Thomas Lange.
Feuersalamander sind lebendgebärend und legen ihre Larven in Fließgewässern mit frischem Wasser ab. Das finden sie im Weggental auch an den Wasserstellen in den Gärten. Im Weggental sind immer noch viele Feuersalamander unterwegs, berichtet Lange. Vor allem nachts. Deshalb sei es wichtig, dass die Straße dann nicht befahren werde. Das Bürgerprojekt will im Weggental eine Amphibien- und Echsenkartierungvornehmen.

05.04.2109 Schwarzwälder Bote
Auszeichnung für Arbeit schon nach einem Jahr
Rottenburg. Das „Bürgerprojekt Lebensraum Weggental in der Bürgerstiftung Rottenburg“ ist, obwohl erst seit einem Jahr aktiv, vom Zwiefalter Naturfonds als einer von insgesamt sechs Preisträgern ausgezeichnet worden.
Die Zwiefalter Klosterbräu Brauerei zeichnet seit nunmehr bereits 30 Jahren jedes Jahr bemerkenswerte, von Ehrenamtlichen getragene Naturschutzprojekte aus der Region aus. Beim Bürgerprojekt Lebensraum Weggental wurde besonders hervorgehoben, dass es in kurzer Zeit gelungen ist, durch viele Gespräche eine große Zahl von Grundstückeigentümern im und im Umkreis des Naturschutzgebietes für eine längerfristige Mitarbeit zu gewinnen. Die Preise wurden im Rahmen einer Veranstaltung von Rolf Baader (Eigentümerfamilie von Zweifalter) und von Klaus Tappeser (Regierungspräsident) übergeben. Lange hat den Preis von Seite des Bürgerprojektes entgegengenommen und anlässlich der Preisverleihung darauf hingewiesen, dass „das Bürgerprojekt – neben dem Nutzen für die Natur – auch einen positiven sozialen und politischen Aspekt hat,  der im erfolgreichen gemeinsamen  Handeln vieler unterschiedlicher Beteiligter auf der Grundlage eines zusammen gefundenen Konsenses besteht“. Die Ehrung ist mit einem Preisgeld von jeweils 500 Euro verbunden, die unmittelbar in die Projektarbeit einfließen werden.

30.01.2019 Schwäbisches Tagblatt/Rottenburger Post  
Ganz neue Perspektiven

Das Bürgerprojekt „Lebensraum Weggental“ gedeiht. Weite Teile des Dickichts am „Trichter“-Innenhang sind schon weg. Im Sommer beginnt die Beweidung.
All das ist möglich geworden, weil mittlerweile 22 private Besitzer von insgesamt 38 Grundstücken der langfristigen und unentgeltlichen Pflege ihrer Flächen im Naturschutzgebiet und dem angrenzenden Flora-Fauna-Habitat-Gebiet zugestimmt haben. Alles in allem betreut das Bürgerprojekt laut Thomas Lange rund 4 Hektar.

06.12.2018 Schwäbisches Tagblatt/Rottenburger Post  
Über den Kopf gewachsen 
Das Rottenburger Bürgerprojekt „Lebensraum Weggental“ und der Schwäbische Albverein haben mit der Pflege des „Trichters“ begonnen.
Thomas Lange und Rainer Schnell haben eine Art Zehn-Jahres-Plan ausgearbeitet. Erst wird das Dickicht zurück geschnitten. Dann folgen weitere Pflegemaßnahmen.
Nach dem fünftägigen Einsatz des professionellen Landschaftspflegetrupps des Schwäbischen Albvereins um Jörg Dessecker bittet das Bürgerprojekt nun am übermorgigen Samstagvormittag, 8. Dezember, die Rottenburger/innen um tatkräftige Mithilfe.
Wenn erst einmal wieder Sonnenlicht bis auf den Boden durchdringt und sich neuer Magerrasen ausbreitet, dann werden auch viele andere seltene Pflanzen wieder sprießen, verspricht Jörg Dessecker.

10.08.2018 Schwäbisches Tagblatt/Rottenburger Post
Insektenarten-Inventur per Lichtfang beim Huthüttle
Was an nachtaktiven Insekten noch da ist, versuchten Rainer Schnell und Thomas Lange und einige Helfer und Helferinnen unter anderem vom BUND mit Hilfe von Lichtfallen herauszufinden. Thomas Lange hielt sie fotografisch fest, um sie später bestimmen zu können. Seltene Arten waren darunter, aber auch weniger seltene, die einfach nur hübsch und/oder interessant sind.

20.06.2018 Schwäbisches Tagblatt/Rottenburger Post
Fachgespräche im Weggental
Zusammen mit den Initiatoren des Bürgerprojekts „Lebensraum Weggental“ machten die Vertreter von Landratsamt und Landesnaturschutzverband eine erste Begehung im Weggental; auch Eigentümer und Anwohner waren dabei. Während der dreistündigen Exkursion stellte das Bürgerprojekt seine Pläne vor und erkundigte sich bei den Fachleuten, welche Möglichkeiten der Förderung es gibt.

12.05.2018 Schwäbisches Tagblatt/Rottenburger Post
Frischer Wind für Flora und Fauna
Etwa 30 Bürger und Bürgerinnen trafen sich im Rottenburger Rathaus zur ersten Versammlung des Bürgerprojekts „Lebensraum Weggental“.

13.04.2018 Schwäbisches Tagblatt/Rottenburger Post
Mehr Pflege für mehr Arten
Das Bürgerprojekt „Lebensraum Weggental“ will dafür sorgen, dass sich das Naturschutzgebiet „Trichter/Ehehalde“ in Rottenburg wieder erholt. Bei einem Rundgang mit ca. 20 Personen erläuterten Rainer Schnell und Thomas Lange die Situation: Nur noch knapp 8 Prozent der Fläche seien botanisch wertvoll. „Das Kleinod, der Schatz Rottenburgs“ habe viel an Wert verloren.

09.04.2018 Schwäbisches Tagblatt/Rottenburger Post
Lebensraum Weggental
Das Bürgerprojekt „Lebensraum Weggental“ will die Artenvielfalt und den Pflegezustand speziell rund um das Naturschutzgebiet Trichter-Ehehalde und im ganzen Weggental fördern.
Die Stadt Rottenburg begrüße diese Initiative „außerordentlich“, zumal sie hervorragend in das Konzept der Landesgartenschau hineinpasse, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.