NSG und FFH-Gebiet Weggental

Unter Schutz gestellt wurden:

Aus der Würdigung des Naturschutzgebiets Trichter / Ehehalde bei der Unterschutzstellung 1938:

„ Die Aufgabe des Schutzgebiets „Trichter – Ehehalde“ ist eine dreifache: 

  • eine geologische: die Deckenschotter, die im Schutzgebiet besonders schön zutage treten, vor Abbau zu schützen
  • eine botanische: die reiche Pflanzenwelt des Gebietes, die sehr gefährdet ist, zu erhalten
  • eine zoologische: Vogelschutzgebiet zu sein, wozu sich das Gebiet um seiner dichten und ausgedehnten Heckenbeständen willen besonders eignet.“

http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/wuerdigung/4/4010.htm

Unter Naturschutz gestellt sind die nach Westen und Norden weisenden Hänge des Trichters bis zur Talsohle hinunter, die vom Grat aus nach Süden gerichteten Hänge der Ehehalde , jedoch nur im oberen Bereich (ca.20 m vom Weg aus), sowie der Weg vom Huthüttle aus am Grat entlang nach Westen.

Verordnung über das Naturschutzgebiet „Trichter-Ehehalde“ auf Markung Rottenburg am Neckar, Kreis Rottenburg a. Neckar (Reg.-Anz. f. Württ. v. 15.02.1938):

http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/4/4010.htm

Der Managementplan für das FFH-Gebiet 7519-341 „Neckar und Seitentäler bei Rottenburg“ ist Teil des Natura 2000-Managementplan für das FFH-Gebiet 7419-341 „Spitzberg, Pfaffenberg, Kochhartgraben u. Neckar“ und das Vogelschutzgebiet 7419-401 „Kochhartgraben und Ammertalhänge“ und wurde im Juli 2013 vom Regierungspräsidium Tübingen in der Endfassung bekanntgegeben.

https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/map-endfassungen-uebersicht/-/document_library_display/prdUzm8TLK80/view/315361

Im Managementplan sind die Vorkommen der Lebensraumtypen und Arten der FFH („Flora-Fauna-Habitat“) – Richtlinie und der relevanten Vogelarten parzellenscharf dargestellt. Die Planungen enthalten Ziele, die der Erhaltung der Lebensräume und Arten dienen sowie deren Verbesserung oder Entwicklung fördern. Maßnahmenempfehlungen zur Umsetzung sind ebenfalls formuliert.

Der Natura 2000 -Managementplan empfiehlt für den Trichter das Zurückdrängen von Gehölzsukzession als wesentliche Entwicklungsmaßnahme.

Natura 2000 ist ein zusammenhängendes Netz von Schutzgebieten innerhalb der Europäischen Union, das seit 1992 nach den Maßgaben der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG, kurz FFH-Richtlinie) errichtet wird. Sein Zweck ist der länderübergreifende Schutz gefährdeter wildlebender heimischer Pflanzen- und Tierarten und ihrer natürlichen Lebensräume.

Mehr dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Natura_2000#Grundlagen

Artenschutzbestimmungen der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie:

https://www.bfn.de/themen/artenschutz/regelungen/ffh-richtlinie.html